Autor: vtbs-admin

  • Technik, die uns begeistert – auch jenseits des Schreibtischs

    Technik, die uns begeistert – auch jenseits des Schreibtischs

    Bei Viking Telecom dreht sich im Arbeitsalltag vieles um Unternehmensnetze, sichere Kommunikation, Standortvernetzungen und moderne Collaboration-Lösungen 🌐🏢. Aber wer Technik liebt, der beschränkt seine Neugier nicht auf das Büro 💡💻 . Wir probieren auch gerne privat neue Geräte aus – einfach, weil wir wissen wollen, wie weit man mit moderner Technik gehen kann 🚀📱.

    Unser jüngster Ausflug in die Welt der Outdoor-Gadgets führte uns zum Garmin inReach Mini 2 🛰️🧭. Ein ultrakompaktes Satellitenkommunikationsgerät mit Iridium-Connection, das uns selbst im hintersten Bergtal zuverlässig verbunden hält 🏔️📶 und genauso auf dem Wasser funktioniert 🌊⚓.

    🌍 Wenn Navigation überall funktioniert

    Die Routen lassen sich aus bekannten Wander-Apps hochladen – und sogar grafisch auf dem Gerät anzeigen. Dabei arbeitet das Gerät sehr präzise, auch dicht nebeneinanderliegende Wege werden gut erkannt und die aktuelle Position korrekt dargestellt. Hilfreich ist auch die Umkehrfunktion von Routen.

    🔋 Ausdauer

    Nach einem Tag Bergwandern mit häufiger Nutzung hatte der Akku noch 82 %. Das ist für ein Gerät, das ständig Satellitenverbindung hält, eine beeindruckende Performance, unser iPhone war von 94% am Ende bei 28%, allerdings mit einigen Fotosessions. So etwas bietet das Garmin nicht und ist auch ein Grund, warum es lange durchhält.

    🛡️ Kompakt, robust, zuverlässig

    Mit nur rund 100 g ist das inReach Mini 2 so handlich wie ein Pager aus den 90ern – nur eben smarter, wetterfest und mit Notruf-Funktion, die im Ernstfall Rettung organisiert.

    🔍 Wer braucht was?

    📱iPhone / Apple Watch reicht, wenn:

    • Du Tageswanderungen in gut erschlossenen Gebieten machst oder mit dem Schiff in Küstennähe unterwegs bist.
    • Mobilfunk meist verfügbar ist.

    📡Garmin inReach Mini 2 ist Pflicht, wenn:

    • Du abseits der Zivilisation unterwegs bist (hohe Berge, Expeditionen, Nordgebiete, lange Trail‑Sektionen, auf dem Wasser/Meer).
    • Zwei‑Wege‑Kommunikation, zuverlässige SOS‑Funktion und Tracking unabdingbar sind.
    • Du stabile Hardware brauchst, die auch bei rauem Einsatz gut funktioniert.

    💸Abos – braucht man’s wirklich?

    🔓Funktionen ohne Abo:

    • Routen und Wegpunkte in Garmin Explore erstellen oder bearbeiten.
    • GPX‑Tracks aufzeichnen und exportieren (z. B. zur Weiterverarbeitung).

    Für den Notruf benötigt man eines der Abos. Da hat sich in den letzten 12 Monaten einiges getan. Welches Abo das richtige ist, muss man letztlich selbst beurteilen anhand der Funktionen, die man abrufen möchte. Das Wetter kann sinnvoll sein, abhängig davon wie oft man es nutzt entscheidet sich auch, welches Abo das richtige ist.

    🎯Warum uns das hier wichtig ist

    Ob wir im Hochgebirge stehen oder ein globales Unternehmensnetz planen: Wir wollen funktionierende Lösungen, überall und jederzeit. Wir testen solche Geräte nicht nur aus Spaß – sondern weil diese Haltung unsere Arbeit prägt. Wir sind Solution Scouts: neugierig, technikbegeistert und immer auf der Suche nach dem besten Setup.


    PS:

    Falls Sie ein Unternehmen sind, das eine sichere, verlässliche und zukunftsfähige Kommunikationslösung sucht – oder ein Technikfreak, der Lust auf spannende Projekte hat – bei Viking Telecom sind Sie genau richtig.

  • E-Rechnungspflicht: Status Quo?

    E-Rechnungspflicht: Status Quo?

    Seit dem 01. Januar 2025 gilt bereits die E-Rechnungspflicht für Behörden (B2G – Business-to-Government). Unternehmen, die mit öffentlichen Auftraggebern zusammenarbeiten, müssen ihre Rechnungen in einem strukturierten elektronischen Format ausstellen.

    Für den B2B-Bereich (Business-to-Business) gibt es eine Übergangsfrist: Die verpflichtende Nutzung der E-Rechnung tritt erst zum 1. Januar 2027 vollständig in Kraft. Bis dahin können Unternehmen weiterhin klassische Rechnungsformate nutzen, sollten sich jedoch frühzeitig auf die Umstellung vorbereiten.

    Was bedeutet die E-Rechnungspflicht?

    Die neue Vorschrift besagt, dass Rechnungen zwischen Unternehmen nicht mehr als einfache PDFs per E-Mail versendet werden dürfen. Stattdessen müssen sie in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen werden. Dies ermöglicht eine medienbruchfreie Verarbeitung und reduziert Fehlerquellen.

    Status Quo bei VTBS und den Telekommunikationsanbieter

    Wir sind bereit! Unsere Systeme werden entsprechend optimiert, damit wir auch weiterhin Ihre Rechnungen nahtlos und effizient verarbeiten können. Wie sieht es bei den Anbietern aus?

    Die großen Telekommunikationsanbieter bereiten sich auf die Einführung der verpflichtenden E-Rechnung für den B2B-Bereich vor, die ab dem 1. Januar 2027 gilt. Während Vodafone bereits XRechnungen an öffentliche Auftraggeber (Behörden) versendet, wird die Umsetzung für Geschäftskunden erst mit der gesetzlichen Frist erfolgen. Ein konkretes Muster der Rechnung stellt Vodafone nicht bereit und verweist auf die offizielle Dokumentation der Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT). https://xeinkauf.de

    Auch Telekom und Freenet bestätigen die Einführung zum Stichtag 2027 und befinden sich derzeit in der technischen Umsetzung. Versatel geht einen Schritt weiter und arbeitet bereits aktiv an der Integration einer E-Rechnungslösung im ZUGFeRD 2.0-Format, die voraussichtlich Mitte/Ende 2025 live gehen soll, um eine frühzeitige Anpassung an die neue Pflicht zu ermöglichen.

    Insgesamt befinden sich alle Telekommunikationsanbieter in der Umsetzungsphase der neuen E-Rechnungspflicht für den B2B-Bereich. Während sie die Notwendigkeit der Anpassung anerkennen und ihre Systeme entsprechend vorbereiten, gibt jedoch keiner außer Versatel einen konkreten Termin zur Einführung vor dem offiziellen Stichtag am 1. Januar 2027 an.

  • 1&1 Versatel schließt endlich erste Kunden ans Glasfasernetz an

    1&1 Versatel schließt endlich erste Kunden ans Glasfasernetz an

    Gute Nachrichten für unsere 1&1 Versatel-Kunden: Nach der bedauerlichen Verzögerung beim Ausbau der modernen Glasfaseranschlüsse hat nun die Wartezeit ein Ende und die ersten kommen bereits in den Genuss des schnellen, stabilen Internets. Und es geht stetig voran – in der Westerländer Boysenstraße etwa kann jetzt zügig ein Haushalt nach dem anderen mit dem Netz verbunden werden und in Kürze seinen eigenständigen Anschluss nutzen.

    Hotel Rungholt zufrieden mit Anschluss

    Dirk Erdmann Hotel Rungholt
    Dirk Erdmann vom Hotel Rungholt

    Als einer der allerersten Kunden freut sich Dirk Erdmann, Inhaber des Hotel Rungholdt in Kampen, über die Verbesserung der Internetsituation in seinem Betrieb: „Vor dem Anschluss an das 1&1 Versatel-Glasfasernetz war unsere Netzstabilität eine Katastrophe. Wenn bei schlechtem Wetter und ausgebuchtem Haus alle online waren und die Leitungen damit völlig überlastet, funktionierte nichts mehr“, so der Hotelier.

    Dank der hervorragenden Betreuung durch Sebastian Meier von Viking Telecom jedoch sei rasch ein Vertrag mit Versatel abgeschlossen und gut umgesetzt worden. „Nun läuft unser Internet stabil für 65 Zimmer mit bis zu 120 Gästen, ich bin sehr zufrieden“, sagt Erdmann. Er habe Verständnis dafür, dass es rund zwei Monate länger als geplant gedauert hat, denn ähnliche Verzögerungen gebe es zurzeit überall. Schlussendlich sei die Bereitstellung des Glasfaseranschlusses problemlos abgelaufen.

    Schnellste Übertragungsraten

    Eine Überlastung des Systems und langsame Übertragungsgeschwindigkeiten sind damit künftig ausgeschlossen, da die Glasfaseranschlüsse von 1&1 Versatel eine Besonderheit aufweisen: Sie sind nicht wie sonst üblich für mehrere Kunden über einen Verteiler gebündelt, sondern jeweils unabhängig. Das ermöglicht konstante Übertragungsraten zwischen 300 Mbit und 10 Gbit – so macht Arbeiten und Streamen ungebremsten Spaß!

  • 1&1 Versatel: Glasfaserausbau auf Sylt verzögert sich

    1&1 Versatel: Glasfaserausbau auf Sylt verzögert sich

    Seit rund einem Jahr verspricht 1&1 Versatel schnelles Internet via Glasfaser auf Sylt. Anfang des Jahres war Startschuss für den Ausbau der neuen Infrastruktur, doch zuletzt sind es zunehmend magentafarbene Hinweisschilder, die schnelles Internet versprechen – der Versatel-Ausbau indes ist ins Stocken geraten: Von den für Anfang des Jahres versprochenen ersten Anschlüssen ist bisher noch kein einziger am Glasfasernetz.

    Uns ärgert das mindestens ebenso wie unsere Kunden. Selbstverständlich sind wir auch diejenigen, die den – vollkommen berechtigten – Frust abbekommen, wenn das versprochene, schnelle Internet noch immer nicht verfügbar ist. Immerhin handelt es sich bei unseren Kunden fast ausschließlich um Unternehmen, für die jede Verzögerung auch wirtschaftliche Folgen hat.

    Als anbieterunabhängiges Unternehmen hatten wir bereits im Vorfeld auch mit anderen Anbietern Gespräche über schnelles Internet auf Sylt geführt. Dass wir das Projekt mit echter Glasfaser auf Sylt am Ende mit 1&1 Versatel umgesetzt haben, hatte den Grund, dass sich das Unternehmen als erstes dazu bereit erklärt hatte. Mit „echter“ Glasfaser meinen wir in diesem Zusammenhang, dass die Glasfaserleitung bis ins Haus des Kunden verläuft und nicht nur bis zum Verteilerkasten an der Straße.

    Inzwischen hat die Telekom nachgezogen – und Versatel mit diesem Angebot bereits überholt. Uns geht es am Ende ausschließlich um das Wohl unserer Kunden. Darum haben wir nun damit begonnen, mit Versatel eine Kompensation für die Wartezeit zu erarbeiten und unseren wartenden Kunden zusätzlich als Alternative einen Vertrag mit der Telekom anzubieten. Wer einen Versatel-Anschluss bei uns gebucht hat und Fragen dazu hat oder nicht mehr warten will, darf sich gern über unser Kontaktformular bei uns melden.

  • Spatenstich für schnelles Internet

    Spatenstich für schnelles Internet

    Bald ist Schluss mit langsamem Internet auf Sylt: Bereits im Sommer letzten Jahres kündigte Viking Telecom in Kooperation mit 1&1 Versatel an, echtes Glasfaserinternet auf die Insel zu bringen.

    Am Donnerstag, 13. Januar, haben die Bauarbeiten dafür in Westerland begonnen. Der erste Spatenstich wurde in der St. Nicolaistraße/Ecke Viktoriastraße gesetzt.

    Baubeginn in der ruhigen Jahreszeit

    Im weiteren Verlauf werden sich die Arbeiten vom westlichen Teil der Nicolaistraße über die Maybachstraße bis zur Friedrichstraße ziehen. Damit die anliegenden Unternehmer so wenig Beeinträchtigungen wie nur möglich spüren, hat 1&1 Versatel die notwendigen Arbeiten extra in die ruhigere Jahreszeit gelegt.

    Im darauffolgenden Bauabschnitt sollen die Leitungen in Richtung Osten zum Gewerbegebiet und in den Norden Westerlands verlegt werden.

    Nutzer sind jetzt unabhängig

    Der Unterschied zum bereits bestehenden Glasfaser-Angebot besteht darin, dass jeder Versatel-Kunde jetzt seinen eigenen, unabhängigen Anschluss bekommt. Bisher werden bei den meisten anderen Anbietern mehrere Anschlüsse über einen Verteiler eingespeist, was zu einer langsameren Verbindung führt, sobald mehrere Nutzer gleichzeitig im Netz unterwegs sind.

    Stabile Übertragungsraten durch neues Angebot

    Um den genauen Bedarf für die schnelle Technik zu ermitteln, hatte Viking Telecom im vergangenen Sommer Geschäftsleute und Angestellte auf der Insel zu dem Thema befragt. Fast zwei Drittel aller teilnehmenden Sylter Betriebe gaben demnach an, mindestens einmal in der Woche mit einer langsamen Internetverbindung oder Verbindungsabbrüchen zu kämpfen.  Mit dem neuen Angebot und festen Übertragungsraten zwischen 300 Mbit und 10 Gbit gehört dieses Szenario der Vergangenheit an.

  • Neues Telekommunikationsgesetz: Die wichtigsten Änderungen

    Neues Telekommunikationsgesetz: Die wichtigsten Änderungen

    Seit 1. Dezember sind die neuen Änderungen für Telekommunikationsverträge in Kraft getreten. Auch wenn das neue Telekommunikationsgesetz in erster Linie Verbraucher schützen soll, gilt es in Teilen natürlich auch für Geschäftskunden. Wie und in welchem Umfang, ist noch unklar, da der Gesetzestext an vielen Stellen nicht eindeutig formuliert ist und Raum für Interpretationen lässt.

    Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit ein Monat Kündigungsfrist

    Dennoch gehen Fachleute davon aus, dass mindestens die Änderungen der Mindestvertragslaufzeit auch für Geschäftskunden gelten werden: Ist die Mindestlaufzeit eines Vertrages von maximal 24 Monaten abgelaufen, gilt anschließend eine Kündigungsfrist von einem Monat: Siehe §56 TKG.

    Anbieter ändert Vertrag: Fristlose Kündigung

    Auch diese Regelung könnte unter Umständen für Geschäftskunden gelten: Ändert der Anbieter bestimmte Bedingungen des Vertrages zum Nachteil des Endnutzers, so steht diesem ab sofort ein Recht zur fristlosen Kündigung zu. Anbieter müssen ihre Kunden mindestens einen und höchstens zwei Monate vor der Änderung darüber informieren. Kunden können ihre Kündigung dann innerhalb von drei Monaten ab dem Zeitpunkt dieser Information erklären, allerdings frühestens für den Zeitpunkt der Gültigkeit der Änderung: Siehe §57 TKG.

    Anbieterwechsel dauert zu lange: Entschädigung

    Nicht zuletzt die Möglichkeit auf Entschädigung bei einem missglückten Anbieterwechsel werden auch Geschäftskunden nutzen wollen: Wird die Leitung bei einem Anbieterwechsel länger als einen Arbeitstag unterbrochen, steht dem Kunden für jeden weiteren Arbeitstag eine Entschädigung zu, und zwar 20 Prozent der Grundgebühr, aber mindestens zehn Euro. Bei einer fehlgeschlagenen Rufnummernportierung steht dem Kunden ab dem zweiten Arbeitstag nach dem vereinbarten Portierungstermin eine Entschädigung von zehn Euro für jeden weiteren Tag zu: Siehe §59 TKG.

    Fotos: @FreedomTumZ via Twenty20, @tongchai via Twenty20